Monese Simple Test 2026: Konto ohne Schufa-Check?
Monese Simple im Test: Kostenlos, Konto ohne Schufa, Mastercard Debit. Aber: Keine Einlagensicherung, Überweisungen kosten 1,29€. Erfahrungen und Bewertung.
Vorteile
- + Kein Schufa-Check – Kontoeröffnung für fast jeden
- + Dauerhaft kostenlos
- + Mastercard Debit für weltweites Bezahlen
- + Apple Pay & Google Pay
- + Schnelle Kontoeröffnung per App
Nachteile
- − Keine Einlagensicherung (E-Geld-Institut)
- − Überweisungen kosten 1,29€ pro Stück
- − 2% Fremdwährungsgebühr
- − Karte kostet einmalig 4,95€
- − Keine Echtzeitüberweisungen
- − Keine Bargeldeinzahlung
Monese ist ein britisches Fintech, das über die belgische Prepayment Solutions PPS EU operiert. Mit rund 2 Millionen Kunden positioniert sich Monese als Konto für alle, die kein klassisches Bankkonto bekommen – Expats, Geflüchtete, Menschen ohne Schufa-Eintrag. Die Kontoeröffnung ist ohne Schufa-Check möglich.
Aber wie gut ist Monese als Alltagskonto?
Kontoführung & Kosten
Das Monese Simple ist kostenlos – keine monatliche Gebühr. Allerdings gibt es versteckte Kosten: Jede Überweisung kostet 1,29€. Bei 10 Überweisungen im Monat sind das bereits 12,90€ – teurer als jedes kostenpflichtige Konto im Test.
Was inklusive ist:
- Kontoführung kostenlos
- Mastercard Debitkarte (einmalig 4,95€)
- App-basiertes Banking
Einen Dispositionskredit bietet Monese nicht an.
Karten
Die Mastercard Debitkarte ist die einzige Karte. Sie kostet einmalig 4,95€ für die physische Karte – eine virtuelle Karte ist kostenlos. Die Karte funktioniert weltweit, wo Mastercard akzeptiert wird.
Bargeld
Abheben: Die ersten 100€ pro Monat sind kostenlos. Danach fallen 2% Gebühr an. Das ist ein sehr niedriges Limit – bei Revolut sind es 200€, bei BBVA 6 Abhebungen ohne Betragslimit.
Einzahlen: Nicht möglich.
Banking-App & Bedienung
Die Monese-App ist simpel und auf das Wesentliche reduziert. Die Kontoeröffnung ist der große Vorteil – sie dauert nur wenige Minuten und erfordert keine Schufa-Abfrage.
Funktionen:
- Überweisungen (kostenpflichtig)
- Kartensteuerung
- Push-Benachrichtigungen
- Multi-Währungs-Empfang
- Nur App – kein Web-Banking
Die App hat im App Store 4,7 Sterne und im Google Play Store 3,9 Sterne.
Sicherheit & Einlagensicherung
Monese ist ein E-Geld-Institut – keine Bank im klassischen Sinne. Das bedeutet: Es gibt keine Einlagensicherung. Deine Gelder werden nach belgischem Recht auf separaten Treuhandkonten verwahrt, die im Insolvenzfall zu 100% zurückgezahlt werden sollen.
Konzernstruktur: Monese Ltd (UK) → Prepayment Solutions PPS EU (Belgien, E-Geld-Lizenz)
Ausland & Reisen
Kartenzahlung: Eurozone 0% / Weltweit 0% Fremdwährungsgebühr: 2% Bargeld weltweit: Erste 100€ kostenlos, dann 2%
Die 2% Fremdwährungsgebühr sind ein Nachteil gegenüber Banken wie Revolut (0%), BBVA (0%) oder C24 (0%).
Service & Support
Monese bietet nur Chat-Support. Telefon-Support oder Filialen gibt es nicht.
| Kanal | Verfügbar |
|---|---|
| Telefon | Nein |
| Chat | Ja |
| Filiale | Nein |
Für wen eignet sich Monese Simple?
Ideal für:
- Expats und Neuankömmlinge in Deutschland – Konto ohne Schufa-Check
- Menschen mit negativer Schufa – Kontoeröffnung trotzdem möglich
- Übergangslösung – bis ein richtiges Bankkonto eingerichtet ist
- Empfang von Gehalt und Sozialleistungen ohne bestehende Bankverbindung
Weniger geeignet für:
- Hauptkonto – keine Einlagensicherung, teure Überweisungen
- Vielüberweiser – 1,29€ pro Überweisung summiert sich
- Reisende – 2% Fremdwährungsgebühr
- Sparer – keine Zinsen, kein Einlagenschutz
Fazit
Monese Simple erfüllt eine wichtige Nische als Konto ohne Schufa-Abfrage für Menschen, die sonst keines bekommen. Aber: fehlende Einlagensicherung, kostenpflichtige Überweisungen und 2% Fremdwährungsgebühr machen es zum schwächsten Konto im Test. Sobald möglich, sollte man auf eine richtige Bank wechseln – etwa C24 oder Norisbank. Alle Girokonten im Vergleich →
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