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22 Girokonten verglichen

Dispozinsrechner

Berechne, was dich eine Kontoüberziehung wirklich kostet. Wähle dein Girokonto oder gib den Zinssatz manuell ein — der Rechner zeigt sofort die Ergebnisse.

Dispozins: 7,49% p.a.

500,00 €
14 Tage
Tage

Ergebnis

Dispozinsen für 14 Tage

1,46 €

Hochgerechnet auf 1 Jahr

37,97 €

Effektiver Tageszins

0,10 €

So berechnen Banken Dispozinsen

Die meisten deutschen Banken verwenden die kaufmännische Zinsmethode (30/360):

Zinsen = (Betrag × Zinssatz × Tage) / (360 × 100)

Das Bankjahr hat dabei 360 Tage (nicht 365). Die Zinsen werden taggenau berechnet — du zahlst also nur für die Tage, an denen dein Konto tatsächlich im Minus ist.

Beispiel: 500,00 € Überziehung bei 11,9% für 14 Tage = (500 × 11,9 × 14) / 36.000 = 2,31 €

Günstigster Dispo

7,49%

C24

Durchschnitt

10,2%

22 Girokonten

Teuerster Dispo

12,49%

Postbank

So funktioniert der Dispozinsrechner

Der Rechner zeigt dir, wie viel Zinsen deine Bank berechnet, wenn du dein Girokonto überziehst. Du kannst entweder ein konkretes Girokonto aus unserer Datenbank auswählen — dann wird der aktuelle Zinssatz automatisch eingetragen — oder den Zinssatz manuell eingeben.

Stelle den Überziehungsbetrag und die Dauer ein. Der Rechner zeigt sofort die anfallenden Zinsen, die Jahreshochrechnung und vergleicht auf Wunsch mit dem günstigsten Konto in unserer Datenbank.

Dispozinsen vermeiden — 3 Tipps

  • 1. Kurz halten: Nutze den Dispo nur als kurzfristige Überbrückung — nicht als Dauerkredit.
  • 2. Umschulden: Bei Überziehung über 2–3 Monate lohnt sich ein Ratenkredit — die Zinsen sind deutlich niedriger und die feste Rate schafft Planbarkeit.
  • 3. Bank wechseln: Die Zinssätze variieren enorm. Zwischen 7,5% und 12,5% liegen bei 1.000€ Überziehung über ein Jahr fast 50€ Unterschied.

Dispo vs. geduldete Überziehung

Der Dispositionskredit ist ein mit der Bank vereinbarter Kreditrahmen — meist das Zwei- bis Dreifache deines monatlichen Nettoeinkommens. Solange du innerhalb dieses Rahmens bleibst, zahlst du den regulären Dispozins.

Überziehst du darüber hinaus, spricht man von einer geduldeten Überziehung. Dafür verlangen Banken einen noch höheren Zinssatz. Nicht jede Bank duldet diese zusätzliche Überziehung — und wenn doch, ist sie deutlich teurer. Unser Rechner berechnet die Zinsen innerhalb des vereinbarten Disporahmens.

Häufige Fragen

Wie berechnen Banken Dispozinsen?
Die meisten Banken berechnen Dispozinsen taggenau nach der kaufmännischen Zinsmethode: (Betrag × Zinssatz × Tage) / (360 × 100). Das Bankjahr hat dabei 360, nicht 365 Tage. Du zahlst also nur für die Tage, an denen dein Konto tatsächlich im Minus ist.
Wie hoch ist der durchschnittliche Dispozins?
Der durchschnittliche Dispozins liegt aktuell bei etwa 10,2% p.a. Die Spanne reicht von 7,49% (C24) bis 12,49% (Postbank).
Was ist der Unterschied zwischen Dispo und geduldeter Überziehung?
Der Dispokredit ist ein mit der Bank vereinbarter Kreditrahmen. Wer darüber hinaus überzieht, nutzt die sogenannte geduldete Überziehung — dafür verlangen Banken einen noch höheren Zinssatz. Nicht jede Bank duldet eine Überziehung über den Dispo hinaus.
Wann werden Dispozinsen abgebucht?
Dispozinsen werden je nach Bank monatlich oder quartalsweise automatisch vom Konto abgebucht. Den genauen Rhythmus findest du im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Bank.
Lohnt sich ein Ratenkredit statt Dispo?
Wer sein Konto länger als 2–3 Monate überzieht, fährt mit einem Ratenkredit fast immer günstiger. Die Zinsen liegen deutlich unter dem Dispozins und die feste Rate hilft, die Schulden planbar abzubauen.