HypoVereinsbank AktivKonto Test 2026: Bayerns Filialbank?
Das HVB AktivKonto kostet 2,90€/Monat und bietet Filialnetz, Bargeldeinzahlung und Cash-Group-Zugang. Die günstigste Filialbank im Test – aber Girocard (5€/Jahr) und Mastercard (30€/Jahr) kosten extra, was die Gesamtkosten deutlich erhöht.
Vorteile
- Günstigste Filialbank im Test (2,90€/Monat)
- Filialnetz mit persönlicher Beratung
- Cash-Group-Zugang (9.000 Automaten)
- Bargeld einzahlen in Filialen
- Deutsche Einlagensicherung (EdB)
- Gemeinschaftskonto verfügbar
Nachteile
- Girocard kostet 5€/Jahr extra
- Mastercard Debit kostet 30€/Jahr extra
- 10,63% Dispozins
- 1% Fremdwährungsgebühr
- App-Bewertungen unterdurchschnittlich (Android 3,6 Sterne)
Die HypoVereinsbank (HVB) ist mit 6 Millionen Kunden eine der größten Filialbanken Deutschlands – besonders stark in Bayern und den Ballungsräumen. Seit 2005 gehört sie zum italienischen UniCredit-Konzern, einem der größten Finanzkonzerne Europas. Die HVB operiert aber weiterhin mit eigener Marke und deutschem Sitz.
Ist die HVB eine günstige Alternative zur Deutschen Bank und Commerzbank?
Kontoführung & Kosten
Das HVB AktivKonto kostet 2,90€ pro Monat – der niedrigste Preis unter den getesteten Filialbanken. Bei der Commerzbank sind es 4,90€, bei der Deutschen Bank sogar 6,90€.
Was inklusive ist:
- Kontoführung (2,90€/Monat)
- Echtzeitüberweisungen
- Web-Banking + App
Der Dispozins liegt bei 10,63% – hoch, aber etwas günstiger als Commerzbank (11,85%) und Deutsche Bank (11,45%).
Karten
Die Girocard kostet 5€/Jahr (0,42€/Monat) – bei den meisten Konkurrenten ist sie kostenlos. Die Mastercard Debit kostet 30€/Jahr (2,50€/Monat) – deutlich teurer als bei der Deutschen Bank (18€/Jahr).
Beide Karten sind nicht im Grundpreis enthalten. In der Praxis braucht man mindestens die Girocard für den deutschen Alltag, die Mastercard für internationales Bezahlen.
Bargeld
Abheben: Kostenlos an rund 9.000 Cash-Group-Automaten (HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank) sowie an eigenen Filialen.
Einzahlen: Kostenlos an HVB-Einzahlautomaten in den Filialen. Das Filialnetz ist besonders in Bayern und süddeutschen Großstädten dicht.
Banking-App & Bedienung
Die HVB-App bietet alle Standard-Banking-Funktionen, liegt bei den Bewertungen aber unter dem Durchschnitt.
Funktionen:
- Überweisungen und Daueraufträge
- Kartensteuerung
- Push-Benachrichtigungen
- pushTAN, chipTAN und photoTAN
- Web-Banking verfügbar
Die App hat im App Store 4,3 Sterne und im Google Play Store 3,6 Sterne – die niedrigsten Werte unter den getesteten Filialbanken. Zum Vergleich: Commerzbank 4,7/4,5, Deutsche Bank 4,7/4,5.
Sicherheit & Einlagensicherung
Die HypoVereinsbank unterliegt der deutschen Einlagensicherung (EdB) – bis zu 100.000€ pro Kunde sind gesetzlich geschützt. Der italienische Mutterkonzern UniCredit ändert daran nichts – die HVB ist ein eigenständiges, in Deutschland reguliertes Institut.
Konzernstruktur: HypoVereinsbank (Deutschland) → UniCredit S.p.A. (Italien, börsennotiert)
Ausland & Reisen
Kartenzahlung: Eurozone 1% / Weltweit 1% Fremdwährungsgebühr: 1% Bargeld weltweit: Kostenlos an Cash-Group-Partnern
Die HVB berechnet auch in der Eurozone eine Gebühr von 1% – das ist ungewöhnlich und ein klarer Nachteil gegenüber allen anderen getesteten Banken, die in der Eurozone gebührenfrei sind.
Service & Support
Als Filialbank bietet die HVB umfassenden Service mit persönlicher Beratung.
| Kanal | Verfügbar |
|---|---|
| Telefon | Ja |
| Chat | Ja |
| Filiale | Ja |
Für wen eignet sich das HVB AktivKonto?
Ideal für:
- Kunden in Bayern und Süddeutschland – dichtes Filialnetz
- Wer eine günstige Filialbank-Alternative zur Deutschen Bank sucht
- Wer regelmäßig Bargeld einzahlen muss
- Familien – Gemeinschaftskonto verfügbar
Weniger geeignet für:
- Preisbewusste Kunden – versteckte Kartenkosten treiben den Preis
- Vielreisende – Gebühren sogar in der Eurozone
- App-Nutzer – unterdurchschnittliche Bewertungen
- Wer ein komplettes Paket inkl. Karten will
Fazit
Das HVB AktivKonto ist die günstigste Filialbank-Option im Test – auf den ersten Blick. Die versteckten Kartenkosten (Girocard 5€/Jahr, Mastercard 30€/Jahr) relativieren den Preisvorteil gegenüber der Commerzbank. Besonders stark: Filialnetz in Bayern und deutsche Einlagensicherung. Die Eurozone-Gebühren und die schwache Android-App sind ungewöhnliche Schwächen. Alle Girokonten im Vergleich →
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